muendlich-we-2013-martin-thoma.tex 13 KB

123456789101112131415161718192021222324252627282930313233343536373839404142434445464748495051525354555657585960616263646566676869707172737475767778798081828384858687888990919293949596979899100101102103104105106107108109110111112113114115116117118119120121122123124125126127128129130131132133134135136137138139140141142143144145146147148149150151152153154155156157158159160161162163164165166167168169170171172173174175176177178179180181182183184185186187188189190191192193194195196197198199200201202203204205206207208209210211212213214215216217218219220221222223224225226227228229230231232233234235236237238239240241242243244245246247248249250251252253254255256257258259260261262263264265266267268
  1. \documentclass[a4paper]{article}
  2. \usepackage{csquotes}
  3. \usepackage{myStyle}
  4. %%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
  5. % Hier eigene Daten einfügen %
  6. %%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
  7. \newcommand{\Studiengang}{Informatik (MA)}
  8. \newcommand{\Fach}{Informationsfusion}
  9. \newcommand{\Pruefungsdatum}{11.10.2016} % DD.MM.YYYY
  10. \newcommand{\Pruefer}{Dr. Heizmann}
  11. \newcommand{\Beisitzer}{Ruben}
  12. % Nicht zwingend, aber es waere nett, wenn du zumindest die Zahl vor
  13. % dem Komma angeben koenntest:
  14. \newcommand{\Note}{1,0}
  15. \newcommand{\Dauer}{20} % in Minuten
  16. %%% WEITER SCROLLEN %%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
  17. \begin{document}
  18. \begin{tabular}{p{2cm}p{15cm}}
  19. \ifpdf\vspace{-0.8cm}\fi
  20. \multirow{2}{2cm}{ \includegraphics[width=20mm]{FS-Eule}} &
  21. \Large Fragebogen der Fachschaft zu \\
  22. & \Large {\bfseries mündlichen Prüfungen} \\
  23. & \Large{im Informatikstudium}
  24. \\
  25. \end{tabular}
  26. \begin{tabular}{p{8cm}p{8cm}}
  27. \begin{flushleft}
  28. %%% HIER GEHTS LOS! %%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
  29. %%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
  30. % Das Dokument %
  31. %%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%%
  32. Dein Studiengang: \Studiengang \\[0.5cm]
  33. \textbf{Prüfungsart:}\\
  34. %% entsprechende \boxempty bitte durch \boxtimes ersetzen.
  35. $\boxtimes$ Wahlpflichtfach \\
  36. $\boxempty$ Vertiefungsfach \\
  37. $\boxempty$ Ergänzungsfach \\[0.5cm]
  38. %% Namen des Wahl/Vertiefungs/Ergaenzungsfachs hier bitte eintragen.
  39. Welches? \Fach
  40. %% Jetzt kommt ein Barcode von uns. Einfach weitergehen. ;-)
  41. \end{flushleft}
  42. &
  43. \begin{center}
  44. Barcode:
  45. \begin{tabular}{p{0.2cm}p{6.8cm}p{0.2cm}}
  46. $\ulcorner$
  47. \vskip 2cm
  48. $\llcorner$ & & $\urcorner$
  49. \vskip 2cm
  50. $\lrcorner$ \\
  51. \end{tabular}
  52. \end{center}
  53. \vskip 0.5cm
  54. %% Hier gehts weiter:
  55. \begin{flushright}
  56. %% Pruefungsdatum, PrueferIn und BeisitzerIn bitte hier eintragen. Wichtig: Im Allgemeinen kann nur ein Professor der Pruefer gewesen sein.
  57. \begin{tabular}{ll}
  58. Prüfungsdatum: & \Pruefungsdatum \\[0.5cm]
  59. Prüfer/-in: & \Pruefer \\[0.5cm]
  60. Beisitzer/-in: & \Beisitzer \\
  61. \end{tabular}
  62. \end{flushright} \\
  63. \end{tabular}
  64. \begin{tabular}{|p{8.2cm}|p{3cm}|p{1cm}|p{3.5cm}|}
  65. \multicolumn{4}{l}{\bfseries Prüfungsfächer und Vorbereitung: } \\[0.2cm]
  66. \hline
  67. Veranstaltung & Dozent/-in & Jahr & regelmäßig besucht? \\
  68. \hline
  69. \hline
  70. %% Beispiel:
  71. %% Interessante Vorlesung & Toller Prof & 2007 & Ich war immer 5 Minuten vorher da \\
  72. Informationsfusion & Dr. Heizmann & 15/16 & Nie \\[0.2cm]
  73. \hline
  74. \end{tabular} \\[0.5cm]
  75. \begin{multicols}{2}
  76. Note: \Note\\[0.5cm]
  77. War diese Note angemessen?
  78. %% Hier ist Platz fuer deinen Kommentar
  79. Ja
  80. \columnbreak
  81. %% Bitte Pruefungsdauer eintragen
  82. Prüfungsdauer: \Dauer{} Minuten \\[0.5cm]
  83. \end{multicols}
  84. \textbf{\ding{46}} Wie war der \textbf{Prüfungsstil des Prüfers / der Prüferin?} \\
  85. \begin{footnotesize}Entspannte Atmosphäre; hat direkt angefangen. Manchmal habe ich nicht das gesagt was er hören wollte. Dann hat er es direkt gesagt und mich mehr in der Richtung gefragt. Zwei mal wusste ich gar nicht weiter, da hat er weiter geholfen. Man bekommt direkt Feedback, ob man das richtige sagt.\end{footnotesize} \\
  86. \begin{minipage}[t][10cm]{\linewidth}
  87. %% Hier ist Platz fuer deinen Kommentar
  88. \end{minipage}
  89. \begin{flushright}$\hookrightarrow$\textbf{Rückseite bitte nicht vergessen!}\end{flushright}
  90. \newpage
  91. \columnseprule=.4pt
  92. \begin{multicols}{2}
  93. \ding{46} Hat sich der \textbf{Besuch / Nichtbesuch} der Veranstaltung für dich gelohnt? \\
  94. \begin{minipage}[t][6.8cm]{\linewidth}
  95. %% Hier ist Platz fuer deinen Kommentar
  96. Ich war kein einziges mal in der Vorlesung
  97. \end{minipage}
  98. \ding{46} Wie lange und wie hast du dich \textbf{alleine bzw. mit anderen vorbereitet}? \\
  99. \begin{minipage}[t][7cm]{\linewidth}
  100. %% Hier ist Platz fuer deinen Kommentar
  101. Ca. 2 Wochen jeden Tag 1-2 Stunden. Direkt vor der Prüfung zwei Tage mit
  102. je 4 Stunden. Habe aber viel Vorwissen, insbesondere alles über den
  103. Kalman-Filter und Bayes-Fusion sowie Neuronale Netze, mitgebracht.
  104. \end{minipage}
  105. \ding{46} Welche \textbf{Tips zur Vorbereitung} kannst du geben?\\
  106. \begin{minipage}[t][7cm]{\linewidth}
  107. %% Hier ist Platz fuer deinen Kommentar
  108. Folien lesen und verstehen, Protokolle durchgehen und
  109. meinen Blog lesen:\\
  110. \href{https://martin-thoma.com/informationsfusion/}{martin-thoma.com/informationsfusion}
  111. \end{minipage}
  112. \columnbreak
  113. \ding{46} Kannst du ihn/sie \textbf{weiterempfehlen}?
  114. %% entsprechende \boxempty bitte durch \boxtimes ersetzen.
  115. $\boxtimes$ Ja / $\boxempty$ Nein\newline Warum? \\
  116. \begin{minipage}[t][6.8cm]{\linewidth}
  117. %% Hier ist Platz fuer deinen Kommentar
  118. Sehr nett, angenehme Athmosphäre. Stoff ist vergleichsweise einfach.
  119. \end{minipage}
  120. \ding{46} Fanden vor der Prüfung \textbf{Absprachen} zu Form oder Inhalt statt? Wurden sie \textbf{eingehalten}? \\
  121. \begin{minipage}[t][7cm]{\linewidth}
  122. %% Hier ist Platz fuer deinen Kommentar
  123. Ja. Registrierung und Neuronale Netze waren in diesem Semester nicht in der
  124. Vorlesung. Ich wurde explizit darauf hingewiesen, dass die Übungsaufgaben
  125. auch relevant sind.
  126. \end{minipage}
  127. \ding{46} Kannst du Ratschläge für das \textbf{Verhalten in der Prüfung} geben? \\
  128. \begin{minipage}[t][6.8cm]{\linewidth}
  129. %% Hier ist Platz fuer deinen Kommentar
  130. Locker bleiben. Der Dozent ist sehr nett und hilfsbereit.
  131. \end{minipage}
  132. %
  133. \end{multicols}
  134. \clearpage
  135. \section*{Inhalte der Prüfung:}
  136. \section{Allgemeines}
  137. \begin{itemize}
  138. \item Worum geht es in der Informationsfusion?
  139. \item[$\Rightarrow$] Die Informationsfusion umfasst Methoden um verfügbares Wissen aus unterschiedlichen Quellen so zu verknüpfen, dass man besseres oder hochwertigeres Wissen erhält.
  140. \item Was ist \enquote{besseres} Wissen?
  141. \item[$\Rightarrow$] Das ist abhängig von der Aufgabe. Im Fall von
  142. Bildsensoren könnte man mehrere billige Sensoren haben, welche den selben Definitionsbereich haben. Dann könnte man die verrauschten Bilder mitteln und so ein Bild erhalten, welches weniger Rauschen hat. Oder man hat unterschiedliche Definitionsbereiche und macht ein Panoramabild.
  143. \item In welcher Beziehung können Informationsquellen noch stehen?
  144. \item[$\Rightarrow$]
  145. \begin{itemize}
  146. \item Redundant (Mitteln mehrer Bilder)
  147. \item Komplementär
  148. \begin{itemize}
  149. \item Definitionsbereich: Panoramabild
  150. \item Wertebereich: Multispektralbild
  151. \end{itemize}
  152. \item Verteilt: Tiefenkarte
  153. \item Orthogonal: Texturierung eines 3D-Objekts
  154. \end{itemize}
  155. \item Welche Vorteile bietet Informationsfusion?
  156. \item[$\Rightarrow$]
  157. \begin{itemize}
  158. \item Höhere Robustheit
  159. \item Erweterung der Sensorabdeckung
  160. \item Erhöhte Auflösung (z.B. Accelerometer + Kompas in Kamera)
  161. \item Kostenreduktion (z.B. mehrere billige Bildsensoren, dann Daten mitteln zur Rauschreduktion)
  162. \item Unsicherheit Verringern (z.B. FLIR + Radar)
  163. \item Indirektes schließen auf Größen (z.B. Oberflächennormalen)
  164. \end{itemize}
  165. \end{itemize}
  166. \section{Bayes-Fusion}
  167. \begin{itemize}
  168. \item Worauf fußt die Wahrscheinlichkeitstheorie?
  169. \item[$\Rightarrow$] Auf den Axiomen von Kolmogorov: Nicht-Negativität, Normiertheit auf 1 und Additivität
  170. \item Was bedeutet Additivität?
  171. \item[$\Rightarrow$] Für eine abzählbare Menge von disjunkten Ereignissen $A_i$ muss gelten: $P(\cup A_i) = \sum P(A_i)$
  172. \item Wie heißt der wichtige Satz?
  173. \item[$\Rightarrow$] Satz von Bayes
  174. \item Bitte schreiben Sie die Formel der Bayes-Fusion für zwei Beobachtungen hin.
  175. \item[$\Rightarrow$] $$p(x | d_1, d_2) = \frac{p(d_1, d_2 | x) \cdot p(x)}{p(d_1, d_2)}$$
  176. \item Erklären Sie die Terme
  177. \item[$\Rightarrow$] $p(d_1, d_2 | x)$ ist die Likelihood von $d_1, d_2$ unter der Annahme, dass $x$ gilt. $p(x)$ ist die a priori Wahrscheinlichkeit von $x$, $p(x | d_1, d_2)$ ist die a posteriori Wahrscheinlichkeit von $x$ gegeben die Beobachtungen $d_1$ und $d_2$. $p(d_1, d_2)$ ist ein Normierungsfaktor.
  178. \item Angenommen, man ist nur daran interessiert für welchen Wert von $x$ die a posteriori Wahrscheinlichkeit ihr Maximum annimmt. Was ändert sich dann?
  179. \item[$\Rightarrow$] Der Term $p(d_1, d_2)$ kann als $1$ angenommen werden (also ignoriert werden), da er für konstante $d_1, d_2$ auch konstant ist.
  180. \item Wie bekommt man $p(x)$?
  181. \item[$\Rightarrow$] Domänenwissen (z.B. Handbücher) oder man verwendet die Maximum Entropie Methode. Dabei wird die Verteilung so gewählt, dass die Entropie maximiert wird.
  182. \item Was für eine Verteilung haben Sie, wenn sie Wissen, dass $x$ kontinuierlich und im Wertebereich 4 bis 10 ist?
  183. \item[$\Rightarrow$] Gleichverteilung auf 4 bis 10 mit Wert $\frac{1}{6}$ (aufgezeichnet)
  184. \item Und wenn sie den Erwartungswert und die Varianz haben, aber keinen Wertebereich?
  185. \item[$\Rightarrow$] Normalverteilung
  186. \item Und wenn sie nichts kennen?
  187. \item[$\Rightarrow$] Dann kann man eine Grenzübergangsbetrachtung machen. Der Faktor $p(x)$ geht dann gegen 0. Man könnte ihn eventuell in der Fusion ignorieren.
  188. \item Richtig.
  189. \item Wenn sie nun ein dynamsiches Objekt haben, was machen sie dann?
  190. \item[$\Rightarrow$] Bei einem linearen Modell wende ich den Kalmann-Filter an. Dieser wendet immer wieder (nicht notwendigerweise direkt hintereinander) Prädiktions- und Innovationsschritte an.
  191. \item Schreiben sie mal die Zustandsupdate-Gleichung im Prädiktionsschritt hin
  192. \item[$\Rightarrow$] $x_{k+1}^{(P)} = A x_k + B u_k$, wobei $u_k$ ein Steuervektor ist.
  193. \item Was passiert im Prädiktions- und im Innovationsschritt jeweils mit den Unsicherheiten?
  194. \item[$\Rightarrow$] Im Prädiktionsschritt wächst die Unsicherheit. Im Innovationsschritt wird die Beobachtung berücksichtigt und die Unsicherheit sinkt.
  195. \item Wie werden Unsicherheiten im Kalman-Filter brücksichtigt?
  196. \item[$\Rightarrow$] Durch Kovarianzmatrizen
  197. \item Welche Eigenschaften haben diese?
  198. \item[$\Rightarrow$] Sie sind positiv-semidefinit und symmetrisch.
  199. \item Was steht in den Einträgen
  200. \item[$\Rightarrow$] Die Kovarianzen von paaren von Merkmalen
  201. \item Und auf der Diagonalen?
  202. \item[$\Rightarrow$] Die Varianzen
  203. \end{itemize}
  204. \section{Fuzzy-Fusion}
  205. \begin{itemize}
  206. \item Wie modelliert man Unsicherheit mit Fuzzy-Systemen?
  207. \item[$\Rightarrow$] Über die Zugehörigkeit der Variablen zu den
  208. Fuzzy-Mengen.
  209. \item Wie unterscheiden sich Fuzzy-Mengen von normalen Mengen?
  210. \item[$\Rightarrow$] Die Zugehörigkeit eines Elements ist bei
  211. traditionellen Mengen binär: Entweder gehört ein Element zu einer Menge
  212. oder nicht. Bei Fuzzy-Mengen ist sie kontinuierlich. Der Grad der
  213. Zugehörigkeit eines Elements zu einer Fuzzy-Menge ist zwischen 0 und 1.
  214. \item Wo bringt man Domänenwissen bei Fuzzy-Systemen ein?
  215. \item[$\Rightarrow$] Über die Zugehörigkeitsfunktionen, vor allem über
  216. die Regelbasis und ein bisschen über die
  217. Defuzzifizierung.
  218. \item Wie funktioniert Fuzzy-Fusion Schritt für Schritt?
  219. \item[$\Rightarrow$] Definition von Linguistischen Variablen und der
  220. Terme, also der Werte der Variablen. Dann werden Zugehörigkeitsfunktionen
  221. definiert und eine Regelbasis der Form IF prämissen THEN conclusion
  222. aufgestellt. Schließlich wird defuzzifiziert.
  223. \item Machen wir mal ein Beispiel. Sagen wir, wir haben die Regel
  224. \enquote{Wenn der Himmel blau ist und der Wind von Westen kommt, dann regnet es morgen}.
  225. \item Man geht so vor:
  226. \begin{itemize}
  227. \item Variablen: Himmelsfarbe (blauheit, grauheit), Windrichtung (Norden, Osten, Süden, Westen), RegnetMorgen (ja, nein)
  228. \item Zugehörigkeitsfunktion (aufgezeichnet für Himmelsfarbe - x-Achse ist "blauheit". Habe zwei Stückweise lineare Funktionen für blauheit und grauheit eingezeichnet)
  229. \item Regeln: 8 Stück, da es 4 und 2 Input-Variablen gibt ($4 \cdot 2 = 8$)
  230. \end{itemize}
  231. \item Wie funktioniert Defuzzifizierung?
  232. \item[$\Rightarrow$] Schwerpunktverfahren, Maximummethode, Maximum-Mittelwert-Methode
  233. \end{itemize}
  234. \end{document}